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Sensoren liegen an der Schnittstelle zwischen der Außenwelt und informationsverarbeitenden elektronischen Systemen im weitesten Sinne. Deshalb spielen sie gerade in der Mechatronik eine entscheidende Rolle. Die besten Sensoren sind allerdings nur wenig wert, wenn ihre Signale nicht richtig interpretiert werden. Deshalb forschen die Partner in der Area „Sensors and Signals“ in zwei Bereichen: zum einen werden Möglichkeiten für den Einsatz von neuartigen Sensoren (z.B. Mikrosystemen) untersucht, zum anderen beschäftigt man sich mit berührungsloser Systemüberwachung und der zugehörigen Signalverarbeitung.
Die Mikrosystemtechnik ist eine Art „Mechatronik im Kleinen“. Mit ihr können hochsensible Messverfahren so verkleinert werden, dass sie eine weitergehende Überwachung von Prozessen auch „online“ ermöglichen. Außerdem kann die Miniaturisierung aufgrund der sogenannten Skalierungsgesetze auch Sensoren mit verbesserter oder gänzlich neuer Funktionalität realisieren. So lassen sich etwa thermische Messprinzipien im Kleinen mit geringerer Leistungsaufnahme und kürzeren Ansprechzeiten realisieren. Forschungsthemen in diesem Bereich betreffen die Realisierung von Sensoren zur Zustandsüberwachung von Flüssigkeiten und die Erforschung neuer Technologien zur Realisierung von Mikrosystemen.
Die messtechnischen Fragestellungen fordern zunehmend immer präziser arbeitende Sensoren und Aufnehmer, wie beispielsweise hochauflösende auf drei Feldkomponenten empfindliche Magnetfeldsensoren, optische Aufnehmer für diverse physikalische Größen, akustische bzw. Ultraschallaufnehmer oder auch Kameras, die die Gewinnung von detaillierten und damit umfangreichen Messdaten erlauben. Da diese meist in Echtzeit verarbeitet werden müssen, ist ein wesentliches Thema im Bereich der berührungslosen Sensorik die schnelle und präzise Verarbeitung von großen Datenströmen. Im Zentrum der Forschung steht die zuverlässige Erfassung von Messwerten über robuste Sensoren im schwierigen industriellen Umfeld. Verschmutzungen, Dampf, Vibrationen oder andere Störquellen erfordern kreative Lösungsansätze, die zu stabilen Ergebnissen führen. Sind diese Probleme gelöst, müssen die Daten interpretiert werden. Dazu wird an komplexen rechnerischen Modellen und Algorithmen geforscht.
Die Forschung ist in vier Multifirmprojekte (MFPs) und ein strategisches Projekt gegliedert:
MFP1: Microsystems as Emerging Technology for Mechatronic Applications
MFP2: Titel des Projekts: Non-Destructive Testing and Inspection for In-Line Quality Control in Harsh Environment
MFP3: Surveying for Adaptive In-Line Mechanical Processing
MFP4: Autonomy for Industrial Manipulators
Strategic Research Project: Towards Adavanced Real-Time In-Line Measurements Systems for Mechatronic Applications
Univ.Prof. Dr. Bernhard Jakoby
Tel.: +43 732 2468-6251
Mail: bernhard.jakoby(at)accm.co.at
Univ.Prof. Dr. Bernhard Zagar
Tel.: +43 732 2468-9209
Mail: bernhard.zagar(at)accm.co.at