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[3.11.2011] Die Bedeutung der Mechatronik im allgemeinen und des ACCM im besonderen hinsichtlich der Megatrends, die weltweit die Entwicklung bestimmen, stand im Mittelpunkt der heutigen Pressekonferenz des ACCM im Haus der Industrie in Wien. Die Erfolgsbilanz über die letzten Jahre und die Zielsetzungen für die Zukunft zeigen eindrücklich, was das ACCM mit seinen Partnern zu leisten imstande ist.
58 international tätige Unternehmen und 31 wissenschaftliche Institutionen aus der ganzen Welt umfasst das Konsortium des ACCM derzeit. 200 WissenschafterInnen aus dem In- und Ausland haben ihre Arbeitsplätze im Science Park in Linz, ein Vielfaches an Arbeitsplätzen wurde zudem durch die kooperierenden Partnerunternehmen geschaffen.
„Ein Erfolgsfaktor des ACCM ist, dass es seine Kunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette, von der Innovation bis zum fertigen Produkt, begleitet“, sagt DI Gerald Schatz, Geschäftsführer des ACCM und des Linz Center of Mechatronics, das als einer der drei Träger des ACCM für die Umsetzung verantwortlich ist.
Zum Erfolg trägt ebenso bei, dass sich die Forschungsaktivitäten des ACCM primär auf jene Technologien richten, die in industriellen Produktionsprozessen, Produkten und Komponenten eingesetzt werden. „Die Innovationen, die daraus erwachsen, bringen den Unternehmenspartnern Wachstumschancen und Wettbewerbsvorteile“, betont Dr. Markus Brummayer, MSc, ACCM-Geschäftsführer und Vertreter des ACCM-Trägers voestalpine Stahl GmbH.
Impulsgeber für die Innovationen sind Megatrends, also langfristige und übergreifende Transformationsprozesse, die alle gesellschaftlichen Teilsysteme aller Weltregionen betreffen. Um die globale Marktführerschaft der österreichischen und europäischen Industrie sicherzustellen, müssen Megatrends wie Energie, Ressourcen und Umwelt berücksichtigt werden. Um die dadurch entstehenden neuen Herausforderungen bewältigen zu können, liefert das ACCM mit der in ihm gelebten fachübergreifenden und multidisziplinären Mechatronik einen wichtigen Beitrag. Durch Intelligent Manufacturing und Smart Production soll eine Neu- und Weiterentwicklung der Prozesstechnologien, die in den industriellen Produktionsprozessen technisch umgesetzt werden, erreicht werden.
„Die Mechatronik ist inzwischen zu einem maßgeblichen Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung geworden, und Oberösterreich ist auf dem Gebiet der Mechatronik führend“, sagt Wirtschaftlandesrat KommR Viktor Sigl. Das beruhe vor allem auf der Vernetzung von Bildung, Forschung und Produktion und der Verflechtung von universitärer und betrieblicher Forschung. Das ACCM sieht er dabei als „Forschungsflaggschiff in der Mechatronik“, dessen Weiterbestand im COMET-Nachfolgeprogramm auf jeden Fall gesichert werden müsse.
Die Johannes Kepler Universität, neben LCM und voestalpine Stahl GmbH dritter Träger des ACCM, hat mit ihren Mechatronik-Instituten immer einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt, „sodass wir ein sehr breites Spektrum an notwendigen Kompetenzen abdecken, um die zukünftigen technologischen Herausforderungen der österreichischen Industrie erfolgreich meistern zu können“, sagt Univ.Prof. Dr. Gabriele Kotsis, Vizerektorin für Forschung der JKU.