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Benchmarking in der Mechatronik

[30.4.2010] Wie agieren internationale Mechatronik-Zentren im Vergleich zum ACCM, in welchen Bereichen ist Benchmarking sinnvoll? – Diese Fragen standen im Mittelpunkt eines Meetings mit Dr. Marc Engels vom Flanders’ Mechatronics Technology Centre, Leuven (Belgien), mit ACCM-Geschäftsführer DI Gerald Schatz und Univ.Prof. Dr. Rudolf Scheidl.

„Wir wollten mit Dr. Engels insbesondere, was die Art der Abläufe betrifft, einen Vergleich zwischen den beiden Zentren im Sinne eines Benchmarkings machen“, sagt Schatz.
Dabei zeigte sich, dass die beiden Mechatronik-Zentren nur bedingt vergleichbar sind, weil das flandrische Zentrum FMTC strukturell anders aufgestellt ist – das Zentrum hat 17 KundInnen, die gleichzeitig EigentümerInnen sind und drei Universitäten als assoziierte Partnerinnen - und eher wie eine von einem Unternehmensverbund ausgelagerte Forschungsabteilung agiert. Der wissenschaftliche Aspekt steht dabei nicht so sehr im Vordergrund, Personal der Universität ist nur in Ausnahmefällen am Zentrum angestellt. „Der Zugriff zu neuem Wissen ist beim ACCM durch die Nähe zur JKU und durch die vielen wissenschaftlichen Partner sicherlich besser“, sagt Scheidl. Schatz sieht den Vorteil des ACCM gegenüber dem FMTC vor allem in der branchenübergreifenden und interdisziplinären Positionierung. „Gemeinsam mit den beiden Trägern JKU und LCM werden unsere Kunden von der ersten wissenschaftlichen Arbeit bis zum fertigen Produkt begleitet. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben damit sehr umfangreiche Karrieremöglichkeiten, sowohl wissenschaftlicher als auch unternehmerischer Natur.“