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Design Space for Engineering

[12.12.2013] Die Mechatronik ist heute so wie alle Ingenieurs-Disziplinen ohne den Einsatz zahlreicher Software-Werkzeuge nicht mehr denkbar. Die meisten dieser Werkzeuge sind allerdings für einzelne AnwenderInnen gedacht und es gibt wenig Unterstützung für die gemeinschaftliche Nutzung. Univ.Prof. Dr. Alexander Egyed stellte im Rahmen des LCM-Forums „IKT in der Mechatronik“ den „DesignSpace“ vor, mit dem beliebige Werkzeuge integriert und Daten ausgetauscht werden können.

Wenn Daten von mehreren TechnikerInnen, unterschiedlichen Disziplinen und deren Programmen genutzt werden sollen, kommt es oft zu Problemen, weil nicht definiert ist, wie die Daten verbreitet werden sollen und wie ihre Beschaffenheit aufrecht erhalten werden soll. Dies ist insbesondere auch dann ein problematisches Thema, wenn Daten unverzichtbar sind.
„DesignSpace“ bietet eine gemeinschaftliche Ingenieurs-Infrastruktur, mit der beliebige Werkzeuge integriert und ihre Daten verbunden werden können, um Unregelmäßigkeiten über verschiedene Werkzeuge und Übertragungsänderungen feststellen zu können. Typische im mechatronischen Entwicklungsprozess verwendete Werkzeuge wie MCAD, ECAD, Office-Lösungen, Programmier-frameworks können dazu integriert werden, was am Beispiel einer Roboterentwicklung gezeigt wurde.

Das LCM-Forum „IKT in der Mechatronik“ bot an vier Terminen im heurigen Herbst und Winter die Möglichkeit, bei Vorträgen von Experten aus Wissenschaft oder Industrie diese verschiedenen Aspekte und zukünftige Trends (zum Beispiel Industrie 4.0) zu diskutieren.
Prof. Alexander Egyed ist Vorstand des Instituts für Systems Engineering und Automation an der JKU. Er besuchte das LCM auf Einladung von Dr. Peter Hehenberger, stellvertretender Koordinator der Area „Process Modelling and Mechatronic Design“ für den COMET-Bereich im LCM und stellvertretender Vorstand des Instituts für Mechatronische Produktentwicklung und Fertigung der JKU.