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[19.12.2011] ForscherInnen und EntwicklerInnen im Bereich der Telekommunikation und Nachrichtentechnik sehen sind bei der Beschreibung und Analyse von Systemen mit vielen Anwendern und und mehren Antennen am Sender und Empfänger, sogenannten MIMO-Systemen, mit vieldimensionalen stochastischen Problemen konfrontiert. Dr. Romain Couillet von der Unversität Supélec, Paris, stellte in seinem Tutorial am ACCM Methoden vor, um solche stochastischen Probleme zu bearbeiten.
Couillet lieferte in seinem Tutorial „Random Matrix Theory for Signal Processing Applications“ eine Einführung in die wichtigsten Werkzeuge der Random Matrix Theory, und er zeigte Anwendungsmöglichkeiten dieser Werkzeuge im Bereich der drahtlosen Kommunikation und Signalverarbeitung auf. Konkret demonstrierte Couillet Beispiele für Kapazitätsabschätzungen in komplexen Kommunikationsnetzwerken und verbesserte Signaldetektion und -schätzung. Das Tutorial wurde von mehr als 20 TeilnehmerInnen aus Linz, Wien und Klagenfurt besucht.
Romain Couillet ist Assistenzprofessor am Institut “Systems Sciences and the Energy Challenge” an der Universität Supélec in Paris. Seine Forschungsschwerpunkte sind Informationstheorie, Signalverarbeitung, komplexen Systemen und Random Matrix Theory. 2008 wurde er mit dem Valuetools Best Student Paper Award ausgezeichnet, 2011 mit dem EEA/GdR ISIS/GRETSI Best PhD Thesis Award.
Couillet hielt sein Tutorial am ACCM auf Einladung von Univ.Prof. Dr. Andreas Springer, Koordinator der Area Wireless Technologies am ACCM und Vorstand des Instituts für Nachrichtentechnik und Hochfrequenzsysteme an der JKU.